Ende eines Abenteuers

Wir sind zurück von unserer etwas anderen Dienstreise. Frisch gelandet, haben wir neue Ideen für unsere aktuellen und zukünftigen Ranger-Kurse im südlichen Afrika.

Sonnenuntergang Savanne Karongwe

Sollten Sie Lust bekommen haben, selbst einmal auf die Pirsch zu gehen, dann kontaktieren Sie uns doch einfach! Via Verde ist ihr Spezialist für Abenteuer im südlichen Afrika.

Crooks Corner

Lautes, heftiges Hippo-Grunzen ist zu hören, und sogar ziemlich nah. Eigentlich wollen wir im Jeep bleiben, Hippos sind schließlich die gefährlichsten Tiere der Wildnis, aber wir sind an einer der schönsten Stellen der Makuleke-Concession, in Crooks Corner. Hier mündet der immer Wasser führende Luvuvhu-Fluss in den fast ausgetrockneten, großen Limpopo. Hier grenzen drei afrikanische Länder aneinander: Wir stehen im trockenen Flußbett auf der südafrikanischen Seite, auf der gegenüberliegenden Seite beginnt Simbabwe und im Osten liegt Mozambik.

Nilpferde

Wir werfen jetzt doch einen Blick in den Flusslauf des Luvuvhu, das tiefe Grün des Flusses und die üppige Vegetation drumherum geben bei der Hitze eigentlich einen traumhaften Badeplatz ab, doch Chris warnt uns: Was wie längliche Holzstücke im Wasser treibt, sind bis zu 2,5 m lange Krokodile. Und die kürzen Stücke sind die Köpfe einer ganzen Hippo-Familie.

Picknick im Flussbett

Zum perfekten Tag in der Wildnis gehört auch immer ein Sundowner. Chris hat dafür einen besonderen Platz ausgewählt: Verreaux’s Ridge, ein Felsenkliff, das einsam aus der Ebene herausragt und auf dem ein riesiger alter Baobab-Baum thront. Mehr Romantik ist nicht möglich. Zusammen mit Chris und Dennis, einem Deutschen, der im Rahmen des einjährigen Ecotrainingkurses in Mashatu sein Lodgeplacement absolviert, erklimmen wir das Kliff. Dort genießen wir bei einem fantastischen Sonnenuntergang die von den Männern freundlicherweise hochgeschleppten, eisgekühlten Getränke.

Baobab in Südafrika

Doch es gibt einen weiteren Höhepunkt. Kaum sind wir von unserer Ausfahrt mit dem offenen Jeep zurück, werden wir zu einem stimmungsvollen Barbecue im ausgetrockneten Flussbett gebeten. Eine Kuhle im Flusssand dient als Feuerstelle und drumherum haben sich alle Campteilnehmer mit ihren Stühlen gruppiert. Hier erklärt uns Graham, ein wahres Instructor-Urgestein, den Sternenhimmel der südlichen Halbkugel: Venus, das Kreuz des Südens, das Schwert des Orion… All dies begleitet von den nächtlichen Geräuschen des Busches, eine entrückte Stimmung, ganz anders als bei den spannenden Jadgszenen am Morgen.

Mehr Informationen zu unseren Ranger-Kursen in Südafrika finden Sie in unseren Reiseangeboten.

Der Camp-Spirit

„Good Evening, Ma’m“, so begrüßt uns der junge Kursteilnehmer des einjährigen EcoTrainings. Immer wieder überrascht uns die Höflichkeit und Hilfsbereitschaft der Kursteilnehmer. Aber nur so kann das Zusammenleben im Busch funktionieren: absolute Verlässlichkeit, für einander einstehen, Entscheidungen respektieren, Aufgaben verantwortungsvoll übernehmen.

Ranger Kurs Südafrika

Wie schnell kann sonst ein bush-walk in eine  lebensgefährliche Situation münden. Hierbei nehmen die Camp-Instructors eine wichtige Rolle ein. Im Busch und im Unterricht vermitteln sie neben dem Lehrstoff zu Pflanzen- und Tierwelt den genauso wichtigen Verhaltenskodex. Und wenn das für den Tag eingeteilte Duty-Team auf ganzer Länge versagt hat, sind abends auch mal ein paar Liegestützen fällig.

Im Land der Giganten

Wir sind Botswana, im Land der Giganten. Und wirklich: wir können uns nicht sattsehen an den unglaublichen Felsformationen, die die Buschlandschaft durchziehen und in der klaren afrikanischen Luft der frühen Morgenstunden orangerot in der Sonne aufleuchten.

Gepard in Südafrika

Gleich bei unserer ersten Ausfahrt fühmorgens, haben wir das große Glück einem herumstreifenden Gepardenweibchen zu folgen. Unser erfahrener Guide Chris hat an den Alarmrufen der Affen gemerkt, dass ein für sie gefährliches Tier unterwegs sein muss. Ganz nahe an unserem Camp sehen wir die Gepardin von den dichtbewachsenen Uferstreifen des jetzt fast ausgetrockneten Matloutse Rivers das Flussbett durchqueren. Während wir noch die natürliche Schönheit und die Eleganz des Tieres bewundern, nähert sich die Baboonherde und nimmt zu unserer großen Überraschung die Verfolgung des Geparden auf. Chris erkärt uns, dass die Geparden aufgrund ihres schmalen Kiefers und der relativ kleinen Zähne oft von ihrer Beute verscheucht werden und daher auch so gute Läufer sind.

Aber das wird nicht unser einziges, aufregendes Erlebnis im Flussbett sein …

Der letzte Tag

Morgen geht’s los!!! Hektik, Stress im Büro. Fahren wir wirklich schon morgen? Ich kann es nicht fassen. Wieviel ist eigentlich noch im Büro zu tun? Koffer? Ach ja, der will auch gepackt werden. Gut? Und noch Fernglas, Wanderschuhe, Khakikleidung (bin ja im Busch). Ich habe noch 24 Stunden Zeit bis zur Abfahrt und die Nacht ist auch noch lang …..

Die Welt ist das Ziel