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Tsovata-Tal – Eine Wanderung in die Stille

Eine Begegnung mit der Geschichte eines abgelegenen Hochtals im Großen Kaukasus. Eine Momentaufnahme unserer Reise durch Tuschetien & Kachetien im Osten Georgiens.

Die Anreise in die entlegene Region Tuschetien ist ein Abenteuer und ohne Allrad-Antrieb unmöglich. Auf dem gerölligen Weg zum höchsten befahrbaren Pass Georgiens (2.950 m), der nur von Juni bis Oktober passierbar ist, durchqueren wir kleinere Flüsse. Ab und zu spritzt es durchs Fenster, wenn wir nah an Wasserfällen, immer weiter in die Hochgebirgsregion hineinfahren. 

Nach etwa 4 bis 5 Stunden, die wir für die gut 70 km Strecke benötigen, erreichen wir Omalo, die „Hauptstadt“ Tuschetiens. Hier und in einigen weiteren Dörfern lebt in den Sommermonaten die Volksgruppe der Tuschen. Den Winter verbringen die meisten von ihnen im Bergvorland und nur eine handvoll, meist ältere Bewohner, verbleibt im Hochgebirge. Wer die turbulente Reise nach Tuschetien auf sich nimmt sollte mindestens 3 bis 4 Tage einplanen. Wir bleiben gleich 8 Tage und erkunden auf Tageswanderungen neben den beiden Haupttälern, Gometsari- und Pirikita-Tal, auch das wohl isolierteste Tal der gesamten Region – Tsovata.

Tsovata Indurta Panorama

Ein Blick auf das Panorama des mystischen Tsovata-Tals mit seinen Dorfruinen und Wehrtürmen (Foto: Grete Hartmannsberger)

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