Khachapuri (Quelle:www.on.ge)

Georgische Küche: Khachapuri

Eines der häufigsten Feedbacks unserer Georgien-Reisenden ist: „Es gab sooo viel zu essen und ich habe ordentlich zugenommen.“ Eine georgische Tafel muss einfach gut gedeckt sein, so dass sich die Tischplatte biegt. Wenn eine Schüssel leer wird, schämt sich der Gastgeber, denn dann gab es nicht genug.

Eines meiner Lieblingsessen aus Georgien ist Khachapuri (sprich: Chatschapuri): eine Art gefüllte Käsepizza, die es mit vielen verschiedenen Formen und Füllungen gibt. Jede Region hat seine eigene Variante, z.B. mit Kartoffeln und Käse, mit rohem Eigelb und Butter drauf, Käse innen und außen und und und… In der Bergregion Tuschetien kommt eine Art körniger Frischkäse in die Füllung, manchmal auch eine geriebene gekochte Kartoffel.

Hier kommt mein persönliches Rezept:

Anmerkung: Die Mengen dosiere ich immer nach Gefühl, daher kann ich keine genauen Angaben machen. Also einfach ausprobieren!

Für den Teig
Mehl und Trockenhefe mischen. Mit etwas lauwarmem Wasser vermengen und mit den Händen zu einem weichen Teig kneten. Gehen lassen an einem warmen Ort.

Für die Füllung:
Geriebenen Käse (z.B. Mozzarella) und körnigen Frischkäse zusammen in einer Schüssel vermengen, Fetakäse dazukrümeln und alles vermischen.

Zubereitung:
Teig in etwa faustgroße Stücke aufteilen. Eine „Faust“ rund ausrollen, dabei mit Mehl bestäuben und mehrmals wenden. Nicht zu dünn! Wenn etwa so 0,5 cm dick, mehrere Esslöffel Käsefüllung in die Mitte des ausgerollten Teigs geben und die Ränder zu einer Art großen Teigtasche zusammenfalten. Anschließend vorsichtig dünn ausrollen, sodass kein Käse austritt, dabei immer wieder mit etwas Mehl bestäuben.
Den Fladen in einer trockenen, ungefetteten heißen Pfanne von beiden Seiten backen (man kann es auch mit Öl backen, oder im Backofen machen, es gibt viele Varianten, aber ich bevorzuge fettfreie Pfanne, da ich es in Tuschetien so kennengelernt habe) bis er leicht gebräunt ist. Vorsichtig wenden, da der Teig leicht reißt.
Wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist, auf einen Teller transferieren und von beiden Seiten mit Butter einreiben. So wird das Khachapuri schön weich. Leicht auskühlen lassen, in Viertel scheiden und als Fingerfood genießen.

Bilder zur Zubereitung findet ihr hier.


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