Südlicher Wendekreis Tropic of Capricorn Kruger-Nationalpark

MEINE 10 EINDRUCKSVOLLSTEN REISEMOMENTE bei… RangerKursen und im Südlichen Afrika!

In den vergangenen Jahren habe ich viele Reisen und Rangerkurse im südlichen Afrika unternommen. Dabei erlebte ich einige außergewöhnliche, aber auch wunderschöne Momente, von denen ich euch nun erzählen möchte. Wer Lust hat diese Region auch einmal zu besuchen, dem empfehle ich folgende Links:

https://www.via-verde-reisen.de/reiseland/afrika/

https://www.via-verde-reisen.de/reiseart/ranger-kurs/

1. Sundowner unter dem Baobab

Baobab Baum

Im Mashatu-Camp, das in Botswana, direkt an der südafrikanischen Grenze liegt, durchziehen schmale Hügelzüge rippenartig das Bushland.

Ein Hügel fällt direkt auf, denn auf seinen Felsen wächst mit einer bizarren Form seit Urzeiten ein einsamer Baobab Baum.

Ich fand es wunderbar am Abend auf diese Felsrippe hinaufzuklettern und mit einer Dose Bier in der Hand unter dem Baobob Baum zu sitzen und beim Sundowner zu sehen, wie sich die Dunkelheit so langsam über das Land erstreckt und Lichter das vereinzelte Dasein der Menschen in der Weite des Landes aufzeigen.

2. Die Hyäne und das Klo

Toilette Selati Camp

Warum zeige ich hier eine Toilette aus dem Selati-Camp? Ich hätte auch eine Hyäne als Foto verwenden können …

Ich liebe die Geräusche des Busches in der Nacht. Deshalb gehe ich oft früh in mein Zelt zurück, lege mich ins Bett und lausche dem Zirpen, Brüllen und Quieken. So auch eines Abends im Selati-Camp. Ich bin schon lange im Zelt, als es meine englische Zeltpartnerin betritt. „Oh it’s a hyena standing in front of the toilet.“ „Mist“, denke ich „Ich wollte doch schon eine ganze Weile irgendwo hin“. Aber einer Hyäne wollte ich dabei nicht unbedingt begegnen. Ich bleibe noch eine Weile liegen, doch dann geht nichts mehr. „Geräusche egal, Hyäne egal, raus!“

Wie gut, dass ich im Laufe des Rangerkurses gelernt habe, wie man sich im Bush verhält, wenn Situationen unübersichtlich sind: Ich mache ordentlich Lärm mit zwei Alutassen, die ich aufeinanderschlage, denn Tiere haben Angst vor Geräuschen. So schaffe ich es bis zum ca.50 m entfernten Sanitärbereich ohne eine Begegnung der besonderen Art. Erleichtert, im wahrsten Sinne des Wortes, kehre ich anschließend in mein Zelt zurück.

3. The Three Rondavels

Three Rondavels

Mehrfach habe ich die „Three Rondavels“, eine Felsformation, die aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit den traditionellen afrikanischen Rundhütten so benannt wurden, schon gesehen. Normalerweise blickt man von einem Aussichtspunkt seitlich auf die Berge und auf die Felswände, die steil in den dazwischen liegenden Blyde River Canyon hinabfallen.

Wie erhebend es ist, vom Fuße des drittgrößten Canyons der Welt bei einer Bootsfahrt auf dem Stausee diese Felsen einmal aus einer völlig anderen Perspektive zu betrachten!

4. Gepard im Animal Sanctuary

Gepard Animal Sanctuary

Ein skeptischer Blick: so ganz wohl fühlte ich mich nicht, als ich diesem wunderschönen Geparden über das seidenweiche Fell streicheln konnte.

Ich befand mich damals in einem Animal Sanctuary in der Nähe des Blyde River Canyons. Der Gepard, den wir hier sehen kam, wie viele Tiere dort, aus schlechten Verhältnissen oder wurde verletzt gefunden. Leider war er schon an den Menschen gewöhnt und so konnte man ihn nicht mehr auswildern.

5. Im Fever Tree Forest

Fever Tree Forest

In der Nähe des Makuleke Camps erstreckt sich, in einiger Entfernung vom Limpopo-Fluss entfernt, ein weitläufiger „Fever Tree Forest“. Es ist einer der ausgedehntesten Fieber Baum Wälder im ganzen südlichen Afrika. Sie erhielten ihren Namen daher, dass viele Menschen nach Verlassen des Waldes am Malariafieber erkrankten. Man schob die Schuld auf die Hauptbaumart, die mit einer gelblich-grünen Borke sehr ungewöhnlich aussieht. Dabei ist die Farbe nur auf das Chlorophyll zurückzuführen, mit dem die Bäume auch in der Borke Photosynthese betreiben. Schuld waren dagegen die zahlreichen Mücken, die in diesen feuchten Wäldern zur Plage wurden.

Kurz vor Ende der Trockenzeit besuchte ich, unbehelligt von den Mücken, diesen Wald und war beeindruckt von den ungewöhnlichen Fieber-Akazien. Unter dem hohen Blätterdach sah ich Rudel von Grünen Meerkatzen von Ast zu Ast springen und konnte zahlreiche Vögel hören und sehen.

6. „Näher! Näher!“

Elefant Safari

Jahre nach meinem ersten Rangerkurs war ich Beifahrerin bei einer Tour durch den Krüger Nationalpark. In der Weite der Savanne sahen wir auf einmal einen Elefanten unter einem Baum grasen. Ich wollte mir den Elefanten näher anschauen und bat meinen Fahrer auf einer Schotterfläche näher an das Tier heranzufahren. „Näher! Näher!“, gab ich die Anweisung. Meiner Begleitung traten so langsam die Schweißperlen auf die Stirn. Doch ich war mir sicher: dieser Elefant war völlig entspannt und keine Gefahr. Wie gut, dass ich doch bei meinem Rangerkurs gelernt hatte, das Verhalten der Tiere richtig zu deuten! So gelangen einzigartig schöne Bilder von diesem prächtigen Tier.

7. Eine Schlange berühren

Schlange

Ein Ruf schallte durch das Camp: „Eine Schlange!“ Normalerweise eine Nachricht, die Angst auslöst und zur Flucht reizt. Doch nicht in einem Ranger-Guide Camp! „Wo?“ „Habt ihr Sie?“, hört man die Stimmen der Campbewohner.

Mit einer flinken Bewegung fängt Albie Venter, unser Instructor (und auch ein begnadeter Naturfotograf) das Reptil. „Wer möchte die Schlange anfassen?“, fragt er in die Runde. Ich lasse erst anderen den Vortritt, doch dann siegt die Neugier. In meiner Erinnerung fühlte sich die Schlange trocken und etwas warm an, ein angenehmes Gefühl.

8. Der südafrikanische Nationalsport

Braai Grillen

Braai – die südafrikanische Variante des Grillens, ist so etwas wie ein Nationalsport. Auch während meines Rangerkurses hatte ich mehrfach die Gelegenheit, die köstlichen Steaks und Würstchen zu essen (für die Vegetarier unter uns gab es „Veggie-Burger“).

Die Nacht bricht hinein und man versammelt sich am Grillplatz, trinkt Wein oder Bier, schaut in den südlichen Sternenhimmel und sucht nach dem „Kreuz des Südens“ oder dem „Schwert des Orion“. Man fühlt sich einfach nur gut, wahrlich ein Moment zum Zeit anhalten …

9. Ein kleines Chamäleon

Chamäleon

Es sind nicht immer nur die großen Tiere, die mich in Afrika faszinieren.

Wir fuhren einen staubigen Weg im Kruger-Park entlang. Plötzlich stoppte unser Fahrer und Ranger-Guide. Warum? Er stieg aus, bückte sich nieder und nun sahen wir ein Chamäleon, das er mit seinen Expertenaugen sofort erkannt hatte. Das kleine Tier machte seinem Namen alle Ehre und zeigte sich in den schillerndsten Farben, die es immer wieder veränderte.

10. Gras-Savannen in Makuleke

Gras-Savanne

Das Besondere am Makuleke-Camp, das in Südafrika, an der Grenze zu Simbabwe und Mosambik liegt, sind die ausgedehnten Gras-Savannen, die kaum mit Bäumen oder Sträuchern bewachsen sind.

Es waren für mich immer besondere Momente, wenn ich von einem erhöhten Standpunkt aus, mit dem Fernglas über die weiten Ebenen schaute und dabei Büffelherden, Giraffenhälse und grasende Elefanten sah.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.