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Georgische Küche: Khachapuri

Eines der häufigsten Feedbacks unserer Georgien-Reisenden ist: „Es gab sooo viel zu essen und ich habe ordentlich zugenommen.“ Eine georgische Tafel muss einfach gut gedeckt sein, so dass sich die Tischplatte biegt. Wenn eine Schüssel leer wird, schämt sich der Gastgeber, denn dann gab es nicht genug.

Eines meiner Lieblingsessen aus Georgien ist Khachapuri (sprich: Chatschapuri): eine Art gefüllte Käsepizza, die es mit vielen verschiedenen Formen und Füllungen gibt. Jede Region hat seine eigene Variante, z.B. mit Kartoffeln und Käse, mit rohem Eigelb und Butter drauf, Käse innen und außen und und und… In der Bergregion Tuschetien kommt eine Art körniger Frischkäse in die Füllung, manchmal auch eine geriebene gekochte Kartoffel.

Hier kommt mein persönliches Rezept:

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Meine 10 eindrucksvollsten Reisemomente in… GEORGIEN!

von Margarete Hartmannsberger

In diesen verrückten Zeiten schweifen meine Gedanken immer wieder in die Ferne, zu den Ländern und den Menschen, die wir gerade nicht besuchen können. Aber es gibt gute Nachrichten: Georgien hat seine Grenzen kürzlich wieder geöffnet und das Reisen im Land ist möglich.

Ich wäre jetzt, Mitte August, eigentlich mit einer tollen Reisegruppe in Tuschetien (Georgien) als Reiseleiterin unterwegs. Aber Pustekuchen. Die Reise mussten wir vor einigen Wochen schon absagen. Es soll in diesem Jahr nicht sein.

So schwelge ich in Erinnerungen an frühere Reisen, durchstöbere meine Fotosammlung, die nach vielen vielen Georgienreisen einen beachtlichen Umfang angenommen hat.

Hier kommt ein kleines „Best of“, in unbestimmter Reihenfolge, denn jedes Bild ist eine einzigartige Erinnerung. Daraus eine Top 10 zu basteln wird der Vielfalt des Landes nicht gerecht. Zugegeben: mein Schwerpunkt liegt auf der Bergregion Tuschetien (hier habe ich 2015 einen ganzen Sommer verbracht und bin seitdem oft dorthin zurückgekehrt), Kachetien und der Hauptstadt Tbilisi. Aber seht selbst!

1. Pirikita – die andere Seite

Eine meiner liebsten Wanderungen in Tuschetien ist die über den Nachaicho-Pass, der das Gometsari-Tal mit dem nördlichen, parallel zur Gipfelkette des großen Kaukasus verlaufenden Pirikita-Tal verbindet! (Pirikita bedeutet auf Georgisch „andererseits“ oder „auf der anderen Seite“). Die Wanderung ist nicht ohne, denn es geht gute 1.000 Höhenmeter rauf, und knapp 900 Höhenmeter wieder herunter… Dafür wird man beim Abstieg mit solchen Aussichten belohnt! Wer genau hinschaut, sieht auf dem steilen Berggrat an der Flussbiegung Steintürme. Sie sind vermutlich bis zu 1000 Jahre alt und dienten in vergangenen Zeiten als Signaltürme zur Kommunikation zwischen den Dörfern Parsma und Chesho.

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Trockentäler und Antilopen-Safaris – Jordanien Geheimtipps

Jordanien – die ersten Gedanken, die im Kopf erscheinen, sind wohl bei vielen das salzreiche Tote Meer im Westjordanland und weite Wüstenlandschaften, durchsetzt von vereinzelten Beduinen-Behausungen und kleinen Kamelkarawanen, auf denen Besucher gemütlich über den Sand schaukeln. Neben den Reiseklassikern lässt sich in Jordanien so mancher Geheimtipp entdecken.

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Tsovata-Tal – Eine Wanderung in die Stille

Eine Begegnung mit der Geschichte eines abgelegenen Hochtals im Großen Kaukasus. Eine Momentaufnahme unserer Reise durch Tuschetien & Kachetien im Osten Georgiens.

Die Anreise in die entlegene Region Tuschetien ist ein Abenteuer und ohne Allrad-Antrieb unmöglich. Auf dem gerölligen Weg zum höchsten befahrbaren Pass Georgiens (2.950 m), der nur von Juni bis Oktober passierbar ist, durchqueren wir kleinere Flüsse. Ab und zu spritzt es durchs Fenster, wenn wir nah an Wasserfällen, immer weiter in die Hochgebirgsregion hineinfahren. 

Nach etwa 4 bis 5 Stunden, die wir für die gut 70 km Strecke benötigen, erreichen wir Omalo, die „Hauptstadt“ Tuschetiens. Hier und in einigen weiteren Dörfern lebt in den Sommermonaten die Volksgruppe der Tuschen. Den Winter verbringen die meisten von ihnen im Bergvorland und nur eine handvoll, meist ältere Bewohner, verbleibt im Hochgebirge. Wer die turbulente Reise nach Tuschetien auf sich nimmt sollte mindestens 3 bis 4 Tage einplanen. Wir bleiben gleich 8 Tage und erkunden auf Tageswanderungen neben den beiden Haupttälern, Gometsari- und Pirikita-Tal, auch das wohl isolierteste Tal der gesamten Region – Tsovata.

Tsovata Indurta Panorama

Ein Blick auf das Panorama des mystischen Tsovata-Tals mit seinen Dorfruinen und Wehrtürmen (Foto: Grete Hartmannsberger)

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