Alle Beiträge von Birgit Heinichen

Marokkanische Küche: Tajine mit Gemüse und Fleisch

Als Kind bin ich mit marokkanischen Gastarbeitern, die auf der benachbarten Zeche arbeiteten, aufgewachsen. Onkel Hassan, Mohammed und Said wohnten auf der oberen Etage. Besonders zum Ramadan beschenkten sie uns regelmäßig mit den würzigen, schmackhaften und für uns in den 70er Jahren noch fremdartigen Gerichten ihres Heimatlandes. Geblieben ist mir davon die Liebe zu diesem Land, das ich in den letzten 35 Jahren mehrfach bereiste und natürlich auch ein Faible für die marokkanische Küche. Mein Leib- und Magengericht, das ich seit vielen Jahren regelmäßig koche, ist eine Tajine.

Tajine bezeichnet das keramische Gefäß, in welchem das Gericht zubereitet wird, aber auch das Gericht selbst. Dieses Gefäß wird auf die Herdplatte gesetzt. Das Gericht wird nicht, wie z.B. ein Römertopf im Backofen zubereitet.

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Ladies and Gentlemen, this is your Captain speaking!

Diese Ankündigung hören wir im Flugzeug vor wichtigen Durchsagen. Nach einem guten halben Jahr Corona, in dem viel passiert ist und in dem wir nach reiflichen Überlegungen neue Konzepte entwickelt und immer wieder angepasst haben, möchte ich mich, liebe Reisegäste und Freunde, als Inhaberin von Via Verde persönlich an Sie wenden.

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Meine 10 eindrucksvollsten Reisemomente in… ASERBAIDSCHAN!

von Birgit Heinichen

In diesen Tagen des „shut downs“, der weltweiten Reisebeschränkung, gehen meine Gedanken immer wieder in die Ferne. Eigentlich wollte ich im Juni nach Aserbaidschan reisen, neue Programmpunkte und weitere Wanderrouten entdecken, doch daraus wird höchstwahrscheinlich nichts.

So tröste ich mich im Moment mit den Eindrücken früherer Reisen, durchstöbere mein Fotoarchiv und dabei kommen Begebenheiten, Gefühle und Gedanken hoch, die sich in sechs Jahren, in denen ich mehrfach in dieses Land gereist bin, ergeben haben.

Gerne lasse ich Sie daran teilhaben:

1. Kinder vor den „Flame Towers“

Wie sehr doch freudige und tragische Ereignisse, hinreißend schöne Plätze und Aussichten mit maßlosem Grauen beieinander liegen… das empfinde ich immer an diesem Ort. Die Kinder posieren friedlich vor dem neuen Wahrzeichen von Baku, den „Flame Towers“… und im Rücken des Betrachters liegt die „Allee der Märtyrer“ mit Grabstätten der Gefallenen der Kriege und Unruhen am Ende des 20. Jahrhunderts. Die Allee leitet wiederum zu einem phantastischen Aussichtspunkt über die Bucht von Baku.

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Crooks Corner

Lautes, heftiges Hippo-Grunzen ist zu hören, und sogar ziemlich nah. Eigentlich wollen wir im Jeep bleiben, Hippos sind schließlich die gefährlichsten Tiere der Wildnis, aber wir sind an einer der schönsten Stellen der Makuleke-Concession, in Crooks Corner. Hier mündet der immer Wasser führende Luvuvhu-Fluss in den fast ausgetrockneten, großen Limpopo. Hier grenzen drei afrikanische Länder aneinander: Wir stehen im trockenen Flußbett auf der südafrikanischen Seite, auf der gegenüberliegenden Seite beginnt Simbabwe und im Osten liegt Mozambik.

Nilpferde

Wir werfen jetzt doch einen Blick in den Flusslauf des Luvuvhu, das tiefe Grün des Flusses und die üppige Vegetation drumherum geben bei der Hitze eigentlich einen traumhaften Badeplatz ab, doch Chris warnt uns: Was wie längliche Holzstücke im Wasser treibt, sind bis zu 2,5 m lange Krokodile. Und die kürzen Stücke sind die Köpfe einer ganzen Hippo-Familie.

Picknick im Flussbett

Zum perfekten Tag in der Wildnis gehört auch immer ein Sundowner. Chris hat dafür einen besonderen Platz ausgewählt: Verreaux’s Ridge, ein Felsenkliff, das einsam aus der Ebene herausragt und auf dem ein riesiger alter Baobab-Baum thront. Mehr Romantik ist nicht möglich. Zusammen mit Chris und Dennis, einem Deutschen, der im Rahmen des einjährigen Ecotrainingkurses in Mashatu sein Lodgeplacement absolviert, erklimmen wir das Kliff. Dort genießen wir bei einem fantastischen Sonnenuntergang die von den Männern freundlicherweise hochgeschleppten, eisgekühlten Getränke.

Baobab in Südafrika

Doch es gibt einen weiteren Höhepunkt. Kaum sind wir von unserer Ausfahrt mit dem offenen Jeep zurück, werden wir zu einem stimmungsvollen Barbecue im ausgetrockneten Flussbett gebeten. Eine Kuhle im Flusssand dient als Feuerstelle und drumherum haben sich alle Campteilnehmer mit ihren Stühlen gruppiert. Hier erklärt uns Graham, ein wahres Instructor-Urgestein, den Sternenhimmel der südlichen Halbkugel: Venus, das Kreuz des Südens, das Schwert des Orion… All dies begleitet von den nächtlichen Geräuschen des Busches, eine entrückte Stimmung, ganz anders als bei den spannenden Jadgszenen am Morgen.

Mehr Informationen zu unseren Ranger-Kursen in Südafrika finden Sie in unseren Reiseangeboten.